1957 bin ich in Köln geboren. Ich wuchs in einem kultur-
und musikinteressierten Elternhaus auf. Das konventionelle Erlernen eines
Musikinstruments nach Notenblatt, fiel mir zunächst nicht leicht, da es meinem
Wesen nicht entsprach. Mit 14-16 Jahren lernte ich Trompete, zog dabei aber
immer dem normalen Üben das experimentelle Spiel vor, indem ich zum Beispiel mit
der Trompete in ein Klavier hineinblies, während ich auf das Pedal trat. Der
lange Nachklang, der dabei entstand, war für mich damals schon faszinierend.
Mich zog es immer mehr zu experimenteller Musik - einer Musik, die sich
befreit von alten Vorstellungen und die improvisierend nach neuen Klängen
sucht.
Durch Reisen nach Indien und Afrika im Alter von 20 und 23 Jahren
wuchs mein Interesse an aussereuropäischer Musik.
1978-82 studierte ich
freie Malerei an der Fachhochschule für Kunst und Design in Köln. Nach meinem
Studium lebte und arbeitete ich in der Selbsthilfegruppe SSK. Mein Bestreben war
es mich für die Rechte von Sozialschwachen, gegen Wohnungsnot und Missstände in
den Psychatrien einzusetzen.
1987 bezog ich mit meiner Frau den alten
Bahnhof von Hermesdorf in der Gemeinde Waldbröl. Mittlerweile haben wir drei
Kinder.
Seit nunmehr 13 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit KLANGKUNST. Das
heißt mit der Entwicklung, dem Bau und Vertrieb von Klangobjekten und
Musikinstrumenten, mit dem Spielen auf diesen Instrumenten und dem
experimentellen Konzertieren in verschiedensten Besetzungen. Ausserdem biete ich
Musikseminare an, gebe Kurse für Schulklassen, Fortbildungen für Lehrer oder
Therapeuten. Bei meiner Arbeit ist es mir wichtig, ein kritisches Hörbewusstsein
zu schulen und zu vermitteln, wie einfach es sein kann Musik zu machen.